Von wegen „kalter“ Krieg

Risiko goes Kalter Krieg und das über eine App – So lässt sich das Brettspiel LEADERS am einfachsten beschreiben.

Als JFK, Adenauer, Chrustschow, De Gaulle oder Macmillan versuchen wir der Welt unseren Stempel aufzudrücken. Wie beim klassischen Risiko stellen wir Figuren in die verschiedenen Länder, je mehr wir haben umso produktiver sind wir. Jetzt kommt die App zum Einsatz. Die sagt uns was wir alles mit diesen Produktionspunkten machen können. Und die Möglichkeiten sind vielfältig. Wir kaufen Spione oder Diplomaten, Soldaten, Panzer oder Flugzeuge – stecken das Geld in die Forschung für Militär, Wirtschaft oder Gesellschaft. Alle Wege führen zum Sieg.

Wenn, da nicht die Gegenspieler wären. Die können uns nämlich um unsere mühsam verdienten Produktionspunkte bringen. Ein Boykott oder eine Sabotage und schwupps verschwinden Punkte oder Truppen. Aber auch Allianzen schmieden wir via App – so bekommt der Gegner nichts von unseren Absprachen mit. Wir müssen uns auch dann daran halten. Plötzliche Gesinnungswechsel ohne diplomatischen Kontakt sind nicht erlaubt.

Der Kampf läuft klassisch mit einem Würfel für jede Einheit ab. Je besser die Einheit umso mehr Erfolge sind auf dem Würfel abgebildet.

Wenn man dem Drang widersteht die reale Geschichte nachzuspielen funktioniert es als Risiko-Klon – aber das Team von Combined Games versorgt uns natürlich auch mit verschiedenen Missionen, so dass uns nicht langweilig wird. Ein paar kleine Änderungen würden wir uns an der App noch wünschen – ein „Zurück“-Button und ein Mehr-Geräte-Modus zum Beispiel.

Aber in LEADERS wird der Kalte Krieg heiß und die Political Correctness bleibt am Spieltisch manchmal auf der Strecke.

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