Satzung


Satzung
Förderkreis innovatives Spiel e.V.

1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen Förderkreis innovatives Spiel e.V.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in 96450 Coburg und ist im Vereinsregister des
    Amtsgerichtes Coburg eingetragen.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2 Zweck, Aufgaben

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendarbeit, insbesondere durch den Einsatz
    folgender Spielformen:

    1. Spiele, die wirtschaftliche oder politische Zusammenhänge simulieren und die
      Entstehung von Konflikten und deren Beilegung zeigen (Simulationsspiele).
    2. Spiele, in denen die Spieler als gesellschaftliche Gruppen ihre eigenen Ziele
      verfolgen, ohne dass die Gesellschaft als ganzes Schaden nehmen darf
      (Planspiele).

    3. Spiele, in denen die Spieler die Rolle einer Figur in einer realen,
      fantastischen oder utopischen Welt verkörpern und ihre Erlebnisse gegenseitig
      schauspielerisch darstellen (Live-Rollenspiele), bzw. in der Gruppe zusammen
      mit einem Spielleiter erzählerisch ausgestalten (Fantasy-Rollenspiele). Bei
      diesen Rollenspielen handelt es sich demnach nicht um Theateraufführungen,
      sondern um die geistige Auseinandersetzung mit einer erdachten Spielwelt.
      Kommunikation und Teamwork stehen hierbei im Vordergrund.

    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
    Abschnitts SSteuerbegünstigte Zwecke“der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird
    verwirklicht durch die Aufgaben, die sich der Verein stellt. (siehe 2.4-2.6)

  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
    Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder
    erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben,
    die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen
    begünstigt werden.
  4. Der Verein macht es sich zur Aufgabe, Jugendfreizeiten, Workshops und
    Diskussionsveranstaltungen auszurichten, die insbesondere der Förderung des Spiels und
    der ihm verwandten Bereiche, wie z.B. Film und Literatur, dienen sollen. Die
    Teilnahme an solchen Veranstaltungen ist nicht an die Vereinsmitgliedschaft
    gebunden.
  5. Weitere Aufgaben des Vereins sind regionaler wie überregionaler Erfahrungsaustausch mit
    anderen Jugendgruppen und Vereinen, Öffentlichkeitsarbeit durch Herausgabe von
    Informationsschriften und Prüfung kommerzieller Spiele auf ihre Eignung hinsichtlich des
    Vereinszwecks.
  6. Der Verein strebt die Mitgliedschaft im Bayerischen Jugendring an.

3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein hat:
    1. ordentliche Mitglieder,
    2. außerordentliche Mitglieder,
    3. Ehrenmitglieder.
  2. Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen im Alter von 14 bis einschließlich 26
    Jahren. Ebenso alle fördernden- und Ehrenmitglieder, die Teil des Vorstands
    sind.
  3. Außerordentliche Mitglieder sind:
    1. Natürliche Personen, die hinsichtlich ihrer persönlichen oder fachlichen Eignung
      dazu befähigt und dazu bereit sind, die Verwirklichung des Satzungszweckes in
      hinreichendem Maße zu fördern (fördernde Mitglieder).
    2. Juristische Personen, Personengesellschaften, sowie Körperschaften, die Zwecke
      des Vereins unterstützen (korporative Mitglieder).
  4. Ehrenmitglieder sind natürliche Personen, die sich besonders um den Verein verdient
    gemacht haben.

4 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Aufnahmegesuche sind beim Vorstand schriftlich einzureichen. Der Vorstand
    entscheidet über das Gesuch mit 2/3-Mehrheit.
  2. Die Ehrenmitgliedschaft wird auf Antrag des Vorstandes durch die
    Mitgliederversammlung verliehen.

  3. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod (bei natürlichen Personen) bzw. die
    Auflösung (bei juristischen Personen, Personengesellschaften und Körperschaften),
    sowie durch den Austritt und den Ausschluss.
  4. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Ende
    des Geschäftsjahres durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand möglich.
  5. Ein Mitglied kann durch 2/3-Mehrheitsbeschluß des Vorstands aus dem Verein
    ausgeschlossen werden, sofern ein wichtiger Grund vorliegt. Als wichtiger Grund gelten
    insbesondere:

    1. Verstoß gegen die Satzung, satzungsgemäße Beschlüsse oder gegen die
      Vereinsinteressen,
    2. Nichterfüllung der Beitrags- oder sonstigen Zahlungsverpflichtungen gegen den
      Verein.

    Vor der Entscheidung über den Ausschluss ist dem betreffenden Mitglied Gelegenheit zur
    Stellungnahme zu geben. Der Ausschluss ist dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes
    unter Angabe der Gründe und unter Einhaltung einer einmonatigen Frist bekannt zu
    geben. Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem ausgeschlossenen Mitglied das Recht
    der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb
    einer Frist von einem Monat ab Zugang des Beschlusses beim Vorstand eingelegt
    werden. Der Vorstand hat die Berufung der nächsten Mitgliederversammlung zur
    Entscheidung vorzulegen. Vom Zeitpunkt der Berufung bis zum Beschluss der
    Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft. Die Mitgliederversammlung
    kann eine Vorstandsentscheidung oben bezeichneter Art nur mit 2/3-Mehrheit
    abändern.

5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Ordentliche und außerordentliche Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu entrichten.
    Die Höhe des Beitrags wird durch die von der Mitgliederversammlung zu
    verabschiedende Beitragsordnung geregelt.

  2. Der Vorstand ist berechtigt, in besonderen Fällen den Mitgliedsbeitrag zu ermäßigen,
    zu stunden oder zu erlassen.
  3. Ehrenmitglieder sind nicht verpflichtet, Beiträge zu entrichten.
  4. Der Jahresbeitrag ist jeweils bis 31. März eines Geschäftsjahres fällig.
  5. Jedes Mitglied hat das Recht, nach Maßgabe der Satzung und aufgrund der
    Satzung ergehenden Beschlüsse die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an
    Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  6. Jedes Mitglied hat den Anspruch auf den kostenfreien Bezug eines Exemplars
    aller Informationsschriften des Vereins, deren Herausgabe nach dem Zeitpunkte des
    Erwerbs der Mitgliedschaft erfolgt.
  7. Jedes Mitglied hat das Recht zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen. In der
    Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme.
  8. Jedes ordentliche Mitglied hat das Recht, sein Stimmrecht einem Bevollmächtigten
    zu übertragen, der nicht Mitglied des Vereins sein muss. Für die Vollmacht ist die
    schriftliche Form, eine fernmündliche Erklärung gegenüber dem Vorstand oder eine
    der Schriftform adäquate Form ausreichend und genügend. Eine Vollmachtsurkunde
    ist dem Vorstand vorzulegen, eine in sonstiger Weise erteilte Vollmacht ist vom
    Vorstand zu dokumentieren und bleibt in seiner Verwahrung. Eine Vollmacht gilt für
    die Dauer einer Versammlung.

6 Organe

  1. Organe des Vereins sind:
    1. Die Mitgliederversammlung
    2. Der Vorstand.

7 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung beschließt, soweit ihr durch die Satzung nicht weitere Aufgaben
    übertragen sind, über:

    1. Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer,
    2. Entlastung des Vorstandes,
    3. Beitragsordnung,
    4. Genehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Geschäfts- und Kassenberichts,
    5. Satzungsänderungen,
    6. Auflösung des Vereins,
    7. Ehrenmitgliedschaft,
    8. Ausschluss von Mitgliedern nach vorheriger Entscheidung des Vorstands.
  2. Der Vorstand beruft alljährlich, möglichst im ersten Quartal, eine ordentliche Versammlung
    aller Mitglieder ein, zu der diese spätestens vier Wochen vorher unter Mitteilung der
    Tagesordnung schriftlich einzuladen sind.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist. Die
    Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom ältesten
    anwesenden Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die
    Versammlung den Leiter.

  4. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen
    Stimmen. Die Stimmabgabe erfolgt regelmäßig durch Handzeichen, soweit nicht ein
    Mitglied Antrag auf geheime Abstimmung stellt. Zur Satzungsänderung, zur Auflösung
    des Vereins und zur Aufhebung eines vom Vorstand beschlossenen Ausschlusses
    gegen ein Mitglied ist eine 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen
    erforderlich.
  5. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Der
    Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn dies von
    mindestens 1/3 der Mitglieder unter Angabe des Grundes und der Punkte der
    Tagesordnung schriftlich beim Vorsitzenden beantragt wird. Die Ladung hat jeweils in
    gleicher Weise wie für eine ordentliche Mitgliederversammlung zu erfolgen, jedoch kann die
    Ladungsfrist auf zwei Wochen abgekürzt werden.
  6. Anträge, die in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung behandelt
    werden sollten, müssen sofort nach Bekanntgabe des Versammlungstermins spätestens
    aber fünf Tage vor der Versammlung, dem Vorsitzenden schriftlich zugegangen
    sein. Später gestellte Anträge können vom Vorstand zur Behandlung vorgelegt
    werden.
  7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom
    Versammlungsleiter und dem Protokollanten zu unterzeichnen ist.

8 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus:

    1. dem 1. Vorsitzenden,
    2. dem 2. Vorsitzenden,
    3. dem 3. Vorsitzenden,
    4. bis zu fünf Beisitzern.
  2. Die Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre
    gewählt. Wählbar sind alle volljährigen natürlichen Personen, die Mitglied des Vereins sind.
    Eine Wiederwahl ist zulässig. Bis zur Neubestellung des Vorstandes bleibt das bisherige
    Vorstandsmitglied im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf einer Amtsperiode
    aus, setzt der Vorstand durch Beschlussfassung bis zum Ablauf dieser Amtsperiode ein
    kommissarisches Vorstandsmitglied mit allen Rechten und Pflichten des ausgeschiedenen
    Vorstandsmitgliedes ein.
  3. Der Vorstand leitet den Verein, führt dessen Geschäfte und sorgt für die Ausführung der
    Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er trifft alle für den Verein erforderlichen
    Anordnungen, sofern nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist. Der Vorstand hat seine
    Beschlüsse schriftlich niederzulegen, die Niederschrift ist von zwei Vorstandsmitgliedern zu
    unterzeichnen.
  4. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich.
  5. Die Durchführung einzelner oder einer bestimmten Art von Geschäftshandlungen kann der
    Vorstand einer oder mehreren von ihm bestellten besoldeten oder unbesoldeten Personen
    übertragen, welche nicht Vereinsmitglieder sein müssen.
  6. Vorstand im Sinne des §26 BGB und einzelvertretungsberechtigt sind: Der 1. Vorsitzende,
    der 2. Vorsitzende, der 3. Vorsitzende jeweils allein oder zwei Vorstandsmitglieder
    gemeinsam.

9 Informationsschrift

  1. Der Verein gibt möglichst monatlich, mindestens jedoch vierteljährlich eine
    Informationsschrift über Veranstaltungen und Publikationen des Vereins heraus.

  2. Hinweise auf Publikationen, Veranstaltungen oder sonstige Informationen sollen
    in die Informationsschrift aufgenommen werden, wenn die Verbreitung dieser
    Informationen statthaft und ein Interesse der Mitglieder an ihnen zu vermuten ist.
  3. Einmal im Jahr gibt der Verein eine Informationsschrift heraus, in der die Arbeit des
    Vereins dokumentiert und eine Übersicht über seine Aktivitäten im folgenden Jahres
    gegeben wird. Aktivitäten anderer Personen und Körperschaften sollen aufgenommen
    werden, wenn dies statthaft und den satzungsmäßigen Zwecken dienlich ist.
  4. Textbeiträge von Mitgliedern sollen, solche von Nichtmitgliedern können in
    die Informationsschriften aufgenommen werden, wenn ein Interesse der übrigen
    Mitglieder daran zu vermuten ist. Ein Anspruch auf Entlohnung für solche Beiträge
    besteht nicht.
  5. Die Verantwortung für Inhalt, Gestaltung und Erscheinen der Informationsschriften
    liegt beim Vorstand. Er kann die Verantwortung jedoch einem oder mehreren zu
    diesem Zweck von ihm bestellten Mitgliedern übertragen.
  6. Alternativ kann
    der Verein seinen Informationspflichten im Sinne der Informationsschrift genügen, in
    dem er den Vereinsmitgliedern die Informationen mittels elektronischer Medien zur
    Verfügung stellt. Dies ist insbesondere durch Einrichtung eines Internetforums oder
    eines E-Mail Verteilers gewährleistet.

10 Kassenprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung bestimmt zur Kontrolle der Haushaltsführung zwei
    Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.

11 Auflösung oder Aufhebung des Vereins

  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das
    Vermögen zu gleichen Teilen an die Jugendpflege der Stadt und des Landkreises
    Coburg, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke einzusetzen
    haben.

Stand 03.02.2018